Aktuelles

Presse-Information

22.09.2021

Thurn Germany: Insolvenzverwalter gibt einseitig Scheitern der Verhandlungen bekannt

Mit großem Bedauern mussten die Vertreter des Kommunalunternehmens der Gemeinden Much und Neunkirchen-Seelscheid gestern aus der Presse entnehmen, dass der Investor die Verhandlungen über die Möglichkeit des Weiterbetriebs von Thurn Germany für gescheitert erklärt hat. Eine Reaktion auf das letzte Angebot des Kommunalunternehmens ist wider Erwarten nicht erfolgt.

Nachdem sich die Chance für einen Weiterbetrieb des Unternehmens durch einen Investor abzeichnete, hatten Bürgermeister Norbert Büscher, Bürgermeisterin Nicole Berka und gKU-Vorstand Johannes Hagen in mehreren Gesprächen mit dem Insolvenzverwalter und dem Investor bis zuletzt versucht, eine Einigung über einen Mietvertrag zu erzielen. Nicht zuletzt auch, um die Arbeitsplätze der Beschäftigten zu sichern.

Nachdem das Unternehmen aufgrund wirtschaftlicher Entwicklungen zum zweiten Mal in die Insolvenz geraten war, hatte das Kommunalunternehmen der Gemeinden Much und Neunkirchen-Seelscheid das Grundstück mit dem Gewerbebetrieb ohne einen bestehenden Mietvertrag aus der Insolvenzmasse erworben. Das Mietverhältnis war zuvor wegen ausbleibender Mietzahlungen des Unternehmens durch den Insolvenzverwalter beendet worden. Die Möglichkeit eines Erwerbs des Grundstücks ließ der Investor ungenutzt. Der Erwerb des Grundstücks erfolgt daraufhin mit dem Ziel einer nachhaltigen gewerblichen Entwicklung. Zahlreiche neue und zukunftssichere Arbeitsplätze sollen entstehen.

Dabei wäre auch eine Ansiedlung des Investors am Standort bei späterem Erwerb des Grundstücks eine denkbare Option seitens des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKU) gewesen.

Als Entgegenkommen wurde zunächst eine Mietoption angeboten. Der vom Investor angestrebte Mietvertrag über einen Zeitraum von 15 Jahren hätte für das Kommunalunternehmen unkalkulierbare Risiken bedeutet, die zu Lasten des Steuerzahlers gegangen wären. Zur Sicherung der Zukunft des Standorts bat das gKU darum, einen Geschäftsplan des Unternehmens für den Standort Neunkirchen-Seelscheid zu erhalten, um die Befürchtungen einer erneuten Insolvenz auszuräumen. Ebenso wurden Aussagen zur Arbeitsplatzgarantien erbeten. Weder hierauf ging der Investor ein, noch auf ein durch das gkU zuletzt unterbreitetes Mietangebot.

Trotz einer Aufforderung zur weiteren Verhandlung mussten die Gemeinden am 22.09.2021 aus der Presse erfahren, dass die Verhandlungen durch den Investor und den Insolvenzverwalter für gescheitert erklärt wurden. Bis zuletzt war die Verhandlungsbereitschaft des gkU gegeben. Mit großem Bedauern nehmen wir diese einseitige Entscheidung des Investors, die Verhandlungen nicht weiterzuführen sowie die unverbindliche Kommunikation des Insolvenzverwalters hierüber zur Kenntnis.

Kontakt:

Johannes Hagen, Vorstand
Hauptstr. 78, 53819 Neunkirchen-Seelscheid
Tel.: 02247/303209
Fax: 02247/30388209
E-Mail: johannes.hagen@neunkirchen-seelscheid.de


 Neugegründete Entwicklungsgesellschaft erwirbt Gewerbegebiet Neunkirchen-Süd

Am 10.09.2021 hat der Vorstand des Kommunalunternehmens der Gemeinden Much und Neunkirchen-Seelscheid Johannes Hagen die Verträge zum Erwerb des Gewerbegebietes Neunkirchen-Süd mit dem ehemaligen Standort der Fa. Thurn unterzeichnet.

Der Erwerb erfolgt durch eine vom Kommunalunternehmen zuvor gegründete interkommunale Entwicklungsgesellschaft, die zukünftig die Entwicklung, Betreibung und Vermarktung interkommunaler Gewerbegebiete übernehmen wird.

Dem Grundstückskauf vorausgegangen waren lange Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter des bisher dort ansässigen Unternehmens, dem Makler sowie den Hauptgläubigern, bei denen sich das Kommunalunternehmen letztlich gegen die weiteren Interessenten durchsetzen konnte.

Der Betrieb der seit 2017 insolventen Fa. Thurn am Standort Neunkirchen wurde zunächst von der Fa. Thurn Germany fortgeführt, die sich jedoch seit diesem Frühjahr ebenfalls in der Insolvenz befindet.

Die Liegenschaft setzt sich zusammen aus dem rd. 62.000 m² bebauten Grundstück sowie einer umgebenden Grünfläche von rd. 75.000 m², für die ebenfalls Baurecht als Gewerbegebiet besteht.

Für die Entwicklung beider Gemeinden kommt dem Grundstück aufgrund seiner Größe und zentralen Lage nahe am Ortskern eine herausragende strategische Bedeutung zu. Mit dem bestehenden Baurecht eröffnet dieses die Möglichkeit, Betrieben in einem zeitlich überschaubaren Rahmen dringend benötigte Gewerbeflächen zur Verfügung stellen zu können.

Überlegungen zur Entwicklung des Standortes der Fa. Thurn in kommunaler Verantwortung gibt es bereits seit Bekanntwerden der Insolvenz Ende 2017 und werden von allen politischen Fraktionen der beiden Gemeinderäte mitgetragen.

Im nächsten Schritt ist dazu zunächst der weitere Umgang mit dem Bestand zu klären. Hier führt das Kommunalunternehmen Gespräche mit den beteiligten Unternehmen und deren Insolvenzverwaltern, ob und wie der derzeitige Betrieb in einer Übergangszeit fortgesetzt werden kann. Darüber hinaus ist eine Wiedernutzbarmachung des Areals durch Sanierung des Bestands und/oder Neubebauung des Geländes zu planen. Hierzu sollen geeignete Instrumente wie etwa ein Werkstattverfahren genutzt werden, welches eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit ermöglicht und mit dem die Interessen der beteiligten Akteure möglichst optimal ausgeglichen werden sollen.


Richtfest am gemeinsamen Bauhof in Nackhausen

Es geht zügig voran auf der Baustelle zum Neubau des gemeinsamen Bauhofes der Gemeinden Much und Neunkirchen-Seelscheid. Am 31.08.2021 wurde offiziell Richtfest gefeiert, welches eigentlich bereits Mitte des Jahres hätte stattfinden sollen. Coronabedingt wurde der Termin jedoch verschoben. In der Zwischenzeit gingen die Arbeiten weiter und so waren zum Richtfest das Dach bereits vollständig gedeckt und der Innenausbau deutlich vorangeschritten.


Das Neubauprojekt umfasst zwei große Betriebshallen in denen unter anderem die Schlosserei und Schreinerei sowie das Schilderlager unterkommen sollen. Außerdem sind dort Abstellflächen für Fahrzeuge und Anbaugeräte vorgesehen. Vor einer Halle befindet sich ein großer überdachter Fahrzeug-Waschplatz mit Abscheideranlage, um das Abwasser entsprechend zu filtern. Auf einer großen Freifläche können zudem weitere Fahrzeuge und Geräte aus dem Fuhrpark abgestellt werden.

Neu errichtet wurde außerdem ein separates zweistöckiges Bürogebäude, in dem künftig unter anderem das Verwaltungsteam des gemeinsamen Kommunalunternehmens arbeiten wird.   

Die Zusammenlegung der beiden Bauhöfe an einen gemeinsamen Standort war bereits mit der Gründung des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKU) im Jahr 2011 als maßgebliches Ziel formuliert worden.

„Die Realisierung ist ein wichtiger Meilenstein unserer Zusammenarbeit. Ich freue mich, dass der Fortschritt nun so deutlich sichtbar ist“, erklärte der Vorstand des Kommunalunternehmens, Johannes Hagen. Die Arbeiten sind im Zeitplan und werden voraussichtlich zum Jahresende fertiggestellt sein. „Der Umzug wird sukzessive vonstattengehen. Zu Beginn des neuen Jahres wird zunächst das Team des Mucher Bauhofes in das neue Gebäude umsiedeln, später folgen dann die Kolleginnen und Kollegen aus Neunkirchen-Seelscheid“, erläuterte Johannes Hagen die nächsten Schritte.

Neunkirchen-Seelscheids Bürgermeisterin Nicole Berka freut sich, dass die Beschäftigten der beiden Bauhöfe nun bald unter ein Dach ziehen können und die gute Zusammenarbeit dann vom gemeinsamen Standort aus fortgesetzt wird. Zugleich dankte sie allen, die am Planungs- und Entscheidungsprozess mitwirkten und das Vorhaben dadurch überhaupt ermöglichten.

Auch Muchs Bürgermeister Norbert Bücher schaut nach vorn und freut sich darauf, dass Versprechen zur Realisierung einer gemeinsamen Bleibe nun bald einlösen zu können. Er hatte das Kommunalunternehmen seinerzeit als Vorstand mit gegründet und die Entwicklung seitdem begleitet.

Bau-Infos:

Für die gestalterische Planung und Umsetzung des Projektes zeichnet das Architekturbüro Merten aus Hennef verantwortlich. Die Firma Züblin ist als Generalunternehmer mit der Realisierung der Baumaßnahme beauftragt.

Die Gesamtkosten einschließlich Grunderwerb, Erschließungs- und Baunebenkosten betragen rund 6,41 Mio. Euro.



N A C H R U F

 Am 05.12.2020 starb im Alter von 69 Jahren

Herr Heinz Hadamik

aus Neunkirchen-Seelscheid.

 Herr Hadamik war 22 Jahre Mitglied des Rates der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, sowie von November 1994 bis August 1998 sachkundiger Bürger der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid.

In dieser Zeit war Herr Hadamik 15 Jahre Vorsitzender im Rechnungsprüfungs-ausschuss.

Zudem war er in vielen weiteren Ausschüssen des Rates sowie im Verwaltungsrat der Gemeindewerke AöR  und des gemeinsamen Kommunalunternehmen Much-Neunkirchen-Seelscheid tätig. 

Herr Hadamik setzte sich in dieser langjährigen Mitgliedschaft auf vielfältige und außergewöhnliche Weise für das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürgerschaft ein.

Dabei lagen ihm die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde und die Begrenzung der Abgabenlast Ihrer Bürger*Innen stets besonders am Herzen.

Hierzu konnte er vor allem sein herausragendes Wissen im betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Bereich in besonderem Maße förderlich für die Gemeinde und das Kommunalunternehmen einsetzen. 

Die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid ist dankbar für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

                               

Nicole Berka                                                      Johannes Hagen 
Bürgermeisterin                                                Vorstand GKU Much-
                                                                         Neunkirchen-Seelscheid
     



Spatenstich für den neuen Bauhof in Nackhausen

Das Startsignal für den Neubau des gemeinsamen Bauhofes der Gemeinden Much und Neunkirchen-Seelscheid ist gegeben. Am 29. Oktober 2020 wurde der symbolische erste Spatenstich vollzogen. Tatkräftig zugepackt haben dabei Architekt Roman Merten, der Vorstandsvorsitzende des Kommunalunternehmens, Johannes Hagen, die Bürgermeisterin der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, Nicole Berka, der Bürgermeister der Gemeinde Much, Norbert Büscher sowie der Bauhofleiter Kurt Pütz. Eingeladen waren außerdem die politischen Vertreter*innen aus Much und Neunkirchen-Seelscheid, die in ihrer Funktion als Verwaltungsratsmitglieder die entscheidenden Beschlüsse fassten und grünes Licht für den Neubau gaben. Mit dabei waren natürlich auch einige Mitarbeiter*innen des Bauhofes, als künftige Nutzer des Gebäudes.

Dem Spatenstich vorausgegangen war eine langjährige Planungs- und Genehmigungsphase. „Als wir endlich soweit waren, hat sich bei der Ausschreibung jedoch leider kein Anbieter beworben“, berichtete Norbert Büscher der zugleich Vorsitzender des Verwaltungsrates ist. Im anschließenden Verhandlungsverfahren gingen dann doch noch Angebote ein. Die Auftragsvergabe erfolgte letztlich an die Firma Züblin, die als Generalunternehmer für die Baumaßnahme verantwortlich ist. Die Erdarbeiten werden von der Fa. STRABAG durchgeführt. 

Seit der Gründung des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKU) zum 01.01.2011 war die Zusammenlegung der Bauhöfe beider Kommunen an einem zentralen Standort als maßgebliches Ziel formuliert. „Seit 10 Jahren begleiten wir das Projekt und es gab Höhen und Tiefen auf diesem Weg, so Vorstandsvorsitzender Johannes Hagen. Die Realisierung ist insofern ein wichtiger Meilenstein unserer Zusammenarbeit“. 

Bauablauf: 

Im ersten Bauabschnitt ist die Errichtung des Verwaltungsgebäudes und der Sozialräume geplant. Damit soll bereits im Dezember 2020 begonnen werden. 

Der zweite Bauabschnitt umfasst die Errichtung der Betriebshallen und sonstigen Bereiche. 

Vorgesehen ist, dass bis Ende 2021 alle Arbeiten abgeschlossen sind, so dass im Frühjahr 2022 die Abnahme und der Einzug erfolgen können. 

Planungskonzept: 

Der neue Bauhof wird aus drei Hauptbaukörpern bestehen (Fahrzeughalle, Werkstatt, Verwaltungsgebäude). Diese sind so angeordnet, dass eine optimale Ausnutzung des Grundstücks gegeben ist und die notwendigen Rangierflächen für die Fahrzeuge vorhanden sind. 

Kosten: 

Die Baukosten belaufen sich auf 5,49 Mio. Euro brutto. Die Gesamtkosten einschließlich Grunderwerb, Erschließungs- und Baunebenkosten betragen voraussichtlich rund 6,41 Mio. Euro. 


Neubau interkommunaler Bauhof einstimmig beschlossen

Gemeinsame Presseerklärung des Verwaltungsrates / Vorstandes des gemeinsamen Kommunalunternehmen Much – Neunkirchen-Seelscheid  

Der Verwaltungsrat des gemeinsamen Kommunalunternehmen Much – Neunkirchen-Seelscheid hat am 20.8.2020 den Neubau des interkommunalen Bauhofs am Standort Nackhausen einstimmig beschlossen. Vorausgegangen war eine langjährige Planungs- und Genehmigungsphase. Bei der ersten Ausschreibung hatte sich kein Anbieter beworben, so dass im Verhandlungsverfahren mit neuen Bietern verhandelt werden konnte. Bereits bei der Gründung des Kommunalunternehmens im Jahr 2011 war der Neubau als wichtige Voraussetzung für die Zusammenlegung der beiden Bauhöfe gesehen worden. Die beiden vorhandenen Standorte entsprechend nicht mehr dem Stand der Technik und den berufsgenossenschaftlichen Vorgaben für das Personal. Mit dem Bau soll jetzt zügig begonnen werden. Fertigstellung für den Bauhof soll im Herbst 2021 sein. Die Firma Ed. Züblin AG, Niederlassung Bonn, übernimmt die Baumaßnahme als Generalunternehmer.  Durch Umplanungen konnten Einsparungen von 0,5 Mio. Euro erreicht werden. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf 5,49 Mio. Euro brutto. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Baubetriebshofes freuen sich, dass die lange Wartezeit bald ein Ende hat. Mit dem neuen Standort kann der interkommunale Bauhof seine Dienstleistungen für die beiden Kommunen und seine Bürgerinnen und Bürger noch leistungsfähiger und wirtschaftlicher erbringen, da trotz der Kostensteigerungen der Neubau die günstigste Alternative (im Vergleich zu einer Beibehaltung der Einzelstandorte) darstellt. 

=> Lageplan

Norbert Büscher                              Johannes Hagen
Vorsitzender Verwaltungsrat           Vorstand 


Neubau in Nackhausen wird ausgeschrieben

Wir freuen uns, dass wir neben der Baugenehmigung nunmehr auch die Betriebserlaubnis für unseren Neubau in Nackhausen vom Rhein-Sieg-Kreis erhalten haben. Das von uns beauftragte Architekturbüro Merten stellt derzeit die bereits vorbereiteten Ausschreibungsunterlagen versandfertig zusammen. Die Ausschreibung wird in den nächsten Tagen veröffentlicht. Nach erfolgter Submission Ende Mai soll dem Verwaltungsrat zu seiner Sitzung am 25.06.2019 ein Vergabevorschlag vorgelegt werden. Mit einem Baubeginn rechnen wir dann zum 01.08.2019. Nach der geplanten Bauzeit von zwölf Monaten könnten wir somit im Sommer 2020 in den neuen Bauhof einziehen. 

Much, den 29.03.2019 

Johannes Hagen
Vorstand 


Baubetriebshof Much nach Kreuzkapelle umgezogen 

Der Baubetriebshof Much ist am 09.04.2018 übergangsweise nach Much-Kreuzkapelle umgezogen. Der Umzug wurde erforderlich, da auf dem bisherigen Bauhofgelände in Much ein Standort für Wohnen und Einzelhandel errichtet werden soll. Die neue Adresse des Bauhofes ist: 

Kreuzkapelle 42a
53804 Much. 

Die telefonische Erreichbarkeit bleibt unverändert.“

Much, den 24.04.2018

Johannes Hagen
Vorstand


Neuer Vorstand gewählt

Johannes Hagen und Kerstin Zeilinger bilden seit heute den neuen Vorstand des Kommunalunternehmens Much-Neunkirchen-Seelscheid. Nachdem der bisherige Vorstand, Hansjörg Haas, nach einer internen Absprache den Weg für vorzeitig Neuwahlen freigemacht hatte, wählte der Verwaltungsrat in seiner Sitzung am 30.01.2018 den Vorstand neu. Herr Johannes Hagen, Kämmerer der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, wurde mit Wirkung zum 01.02.2018 zum neuen Vorstandsvorsitzenden, Frau Kerstin Zeilinger, Beamtin des gehobenen Dienstes bei der Gemeinde Much, zum gleichen Zeitpunkt zu seiner Stellvertreterin.

Much, den 01.02.2018

Hansjörg Haas
Ehemaliger Vorstand


Baugenehmigung für Neubau in Nackhausen erteilt 

Das Kommunalunternehmen Much-Neunkirchen-Seelscheid freut sich, dass rund 8 1\2 Monate nach Einreichung des Bauantrages eine Genehmigung zum Bau des Bauhofes erteilt worden ist. Die neun Seiten der textlichen Festsetzung der Baugenehmigung können Sie über den nachfolgenden Link vollständig nachsehen.

Much, den 31.01.2018

Hansjörg Haas
Vorstand



Gelungene interkommunale Zusammenarbeit

Zwei gemeinsame Gewerbegebiete sind vermarktet

Die erfolgreiche Erschließung und Vermarktung des ersten interkommunalen Gewerbeparks feierten am 20.03.2017 die Verantwortlichen des Kommunalunternehmens Much-Neunkirchen-Seelscheid gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern aus den neuen Gewerbegebieten sowie mit den politischen Entscheidungsträgern. 

Die Initiatoren der Veranstaltung mit Vorstandsvorsitzendem Hansjörg Haas und seinen Stellvertretern Kerstin Zeilinger und Johannes Hagen richteten zunächst einige Gruß- und Dankesworte an die Anwesenden.


Danach hatten einige Vertreter aus der Unternehmerschaft das Wort. So hieß unter anderem der Hausherr des Veranstaltungsortes, Herr Ralf Willms, die Gäste in seiner Fahrzeughalle willkommen. Die Firma Willms gehörte zu den ersten Unternehmen, die sich seinerzeit im neuen interkommunalen Gewerbegebiet Bitzen niederließen. Auch die Unternehmer Eckhard Baermann von der Firma Rheinmagnet sowie Jürgen Hemmersbach von der Immobiliengemeinschaft Hemmersbach & Schaub schilderten ihre Beweggründe für die Ansiedlung in den interkommunalen Gewerbegebieten Bitzen und Bövingen.

In einem kurzen Dialog ließen anschließend Neunkirchen-Seelscheids Bürgermeisterin Nicole Sander und Muchs Bürgermeister Norbert Büscher die Historie zur Gewerbegebietsentwicklung noch einmal Revue passieren.

Der interkommunale Gewerbepark ist inzwischen komplett vermarktet. „Mit einer so großen Nachfrage haben wir nicht gerechnet. Wir hatten uns seinerzeit einen Zeitrahmen von zehn Jahren gesetzt, nun sind wir nach sechs Jahren bereits „ausverkauft“, so Norbert Büscher.

Die Region Bonn/Rhein-Sieg ist eine Wachstumsregion mit anhaltendem Flächenbedarf. Immer mehr Betriebe schauen sich inzwischen auch im Umland nach geeigneten Standorten um. Nur durch kommunale Kooperationen wird es künftig möglich sein, entsprechende Standorte zur Verfügung zu stellen und der Nachfrage gerecht zu werden.

Die Gemeinden Much und Neunkirchen-Seelscheid sieht er als Vorreiter in Sachen interkommunale Zusammenarbeit. „Das gKU ist ein gutes Beispiel dafür, dass es sich lohnt, die Herausforderungen der interkommunalen Zusammenarbeit anzunehmen“, so Stefan Hagen. 

Die Entschlossenheit zur Fortsetzung der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich Gewerbeflächenentwicklung war beim Empfang des Kommunalunternehmens deutlich spürbar. Die nächste Option der Zusammenarbeit könnte ein Gewerbepark auf Neunkirchen-Seelscheider Gemeindegebiet sein. An Erfahrung und Potenzial mangelt es nicht. Das Thema wird sicherlich demnächst auf der Tagesordnung der Gemeinderäte stehen. Ein Ende der interkommunalen Zusammenarbeit ist also noch lange nicht in Sicht. 

Kurzporträt Kommunalunternehmen:

Im Jahr 2011 gründeten die beiden Kommunen Much und Neunkirchen-Seelscheid das gemeinsame Kommunalunternehmen (kurz gKU genannt), welches in der Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts geführt wird. Die Zusammenarbeit bezieht sich auf die Aufgabenbereiche Straßenunterhaltung, Grünflächenunterhaltung, Abfallentsorgung, Friedhofswesen (die Errichtung eines gemeinsamen Bauhofes ist beschlossen) sowie auf die Entwicklung und Vermarktung von Gewerbegebieten. 

Das gKU beschäftigt derzeit 36 Mitarbeiter/innen. 

Den Vorstand des Kommunalunternehmens bilden:

1.    Hansjörg Haas
       (Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid)

2.    Johannes Hagen, 1. Stellvertreter
       (Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid)

3.    Kerstin Zeilinger, 2. Stellvertreterin
       (Gemeinde Much)

Als zuständiges politisches Gremium kontrolliert der Verwaltungsrat die Aufgabenerfüllung des gKU. Der Verwaltungsrat besteht aus 12 Personen und ist besetzt mit bestellten Vertretern aus den jeweiligen Gemeinderäten.

Vorsitzender des Verwaltungsrates ist der Bürgermeister der Gemeinde Much, Herr Norbert Büscher. Seine Stellvertreterin ist Bürgermeisterin Nicole Sander.

Das gKU ist ein rechtlich selbständiges bilanzierungspflichtiges Unternehmen, welches jährlich einen Wirtschaftsplan und einen Jahresabschluss aufstellen muss.